Starker Endspurt : Martin Schuh, Christoph Drobe und Sebastian Skibbe auch beim Finale wieder mit Podium auf Rang 3.
Als Einsatzfahrzeuge beim Rennen wurden drei Yamaha R6 Cup Maschinen aus der Saison 2009 genutzt. Das Team rund um die ehemaligen Yamaha R6 Cup Piloten startete in der Klasse 3 (Supersport/Rennmotorräder bis 600ccm/max 140 PS).
Nach einigen Abstimmungsarbeiten im freien Training hieß es nach dem Qualifying Startplatz 8 (klassenbezogen).
Der Start des 6 Stunden Rennens erfolgte unter trockenen Streckenbedingungen um 11.00h am Montag (3.Oktober) nach Le Mans Art. Als erster Fahrer startete der Kölner Sebastian Skibbe und konnte sich in der heißen Anfangsphase des Rennens einige Positionen vorkämpfen. Bereits in der zu Beginn des Rennens musste das Safty Car (Intervention Car) aufgrund von Unfällen mehrmals ausrücken, so dass nach ca. 55 Minuten der erste Fahrerwechsel erfolgte. Der Boxenstopp verlief planmäßig und der Siegener Martin Schuh übernahm den nächsten Turn. Nach ca. 40 Minuten wurde der Siegener aber Ausgangs des „Schumacher S“ beim Überholvorgang eines langsameren Fahrers in einen Unfall verwickelt und kollidierte mit diesem. Beide Fahrer blieben glücklicherweise vom Sturz verschont und konnten wieder auf die Strecke zurückkehren. Schuh verletzte sich leicht an der Hand und musste zur Sicherheit die Box ansteuern. So übernahm Christoph Drobe unplanmäßig den nächsten Turn. Dieser Boxenstopp kostete das Team allerdings viel Zeit und ein Podiumsplatz schien außer Reichweite zu sein. Nach dem Wechsel befand sich das Team mit Rückstand auf Platz 6. Das Team arbeitete bei den anschließenden Boxenstopps schnell und zuverlässig und setzte auf lange Turns um einen Boxenstopp und Zeit zu sparen. Nach ca. 5 Stunden befand sich die Mannschaft auf Rang 4 und profitierte auch durch Ausfälle aufgrund von Stürzen und Motorschäden der anderen Teams. Sebastin Skibbe konnte sich in seinem letzten Turn auf Rang drei vorkämpfen. 10 Minuten vor Rennende musste das Team einen letzten Boxenstopp durchführen und Martin Schuh wurde für die letzten Minuten ins Rennen geschickt. Das ganze Team mit den vielen Helfern fieberte an der Boxenmauer und freute sich jubelnd nach harten sechs Stunden als Schuh auf Rang drei die Ziellinie überquerte und einen beachtlichen Podiumsplatz sicherte. Bei der Siegehrung auf dem Podest ließen sich die Fahrer eine ordentliche Sektdusche nicht nehmen und gaben einstimmig zu: Es war hart, ein 6 Stunden Rennen kann wirklich lang sein auch mit Problemen. Danke an dieses starke Team, das Finale erfolgreich mit Podium beenden zu können. Es hat uns allen im Laufe des Jahres riesig Spaß gemacht mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Bei vier Rennen standen wir hier auf dem Podest. Über eine Fortsetzung 2012 werden wir im Winter nachdenken.“
