Martin Schuh, Michael Götz und Sebastian Skibbe wieder erfolgreich mit Podiumsplatz auf dem Nürburgring.
Eingesetzt beim Rennen wurden zwei Yamaha R6 Cup Maschinen aus der Saison 2009 welche für das Langstreckenrennen aufgrund des Reglements leicht modifiziert werden mussten. Das Team rund um die samt ehemaligen Yamaha R6 Cup Piloten startete in der Klasse 3 (Supersport/Rennmotorräder bis 600ccm/max 140 PS).
Nach einigen Abstimmungsarbeiten im freien Training hieß es nach dem Qualifying Startplatz 7 (klassenbezogen) für die Ex Yamaha Cupies .
Der Start des 6 Stunden Rennens erfolgte unter trockenen Streckenbedingungen um 11.00h am Sonntag nach Le Mans Art. Als erster Fahrer startete der Yamaha Pilot Michael Götz aus Hadamar und konnte sich in den ersten Runden bei den anfänglichen Zweikämpfen durchsetzen. Nach ca. 60 Minuten erfolgte der erste planmäßige Boxenstopp und der Kölner Sebastian Skibbe übernahm den nächsten Turn. Als dritter Fahrer wiederum nach ca. 40 Minuten stieg der Siegener Yamaha Pilot Martin Schuh ins Rennen ein. Bei den anschließenden Boxenstopps arbeitete das Team rund um die drei Fahrer schnell und zuverlässig und konnte alle Stopps im geplanten Zeitfenster absolvieren. Im Verlauf des Rennens kämpfte sich die starke Truppe der ehemaligen Cup Fahrer auf Podestnähe vor und konnte sogar kurzfristig die Führung in ihrer Klasse übernehmen. Leider konnte das Team am Wochenende nur auf 2 Cup Motorräder für das Rennen zurückgreifen und verlor so bei den Boxenstopps gegenüber den Teams mit drei Einsatzmotorrädern doch mehrere Sekunden und kämpften somit doch mit eher stumpfen Waffen. In der letzten Stunde wurde noch einmal ein Fahrerwechsel von Schuh auf Skibbe durchgeführt. Nach diesem Wechsel rutsche das Team auf Platz 4 zurück, doch Skibbe konnte mit hohem Risiko durch schnelle Rundenzeiten den Vorsprung zu den Drittplatzierten Runde für Runde verkleinern. Ca 30. Minuten vor Rennende überholte Skibbe die Drittplatzierten und baute ein beruhigendes Zeitpolster aus.
Das ganze Team mit den vielen Helfern fieberte an der Boxenmauer mit und freute sich jubelnd nach harten sechs Stunden als Skibbe auf Rang drei die Ziellinie überquerte und einen beachtlichen Podiumsplatz sicherte. Bei der Siegehrung auf dem Podest ließen sich die Fahrer eine ordentliche Sektdusche nicht nehmen und gaben einstimmig zu: „ Es war heute hart, aber hat riesig Spaß gemacht und wir stehen hier auf dem Podium. Die Fahrer und Teamkonstellation hat wieder gut zusammengepasst. Großer Dank ans Team. Alles super.“

